Häufige Fragen zu DMARC.
Direkte Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden – zu DMARC, Monitoring, der Taskforce und DSGVO-konformer Datenhaltung.
Grundlagen.
Was DMARC ist, wie es mit SPF und DKIM zusammenspielt und was die Policy-Stufen bedeuten.
DMARC steht für Domain-based Message Authentication, Reporting & Conformance. Es ist ein E-Mail-Authentifizierungsprotokoll, das festlegt, was mit E-Mails passiert, die behaupten von deiner Domain zu kommen – aber es nicht nachweislich sind. DMARC baut auf SPF und DKIM auf und fügt eine Policy-Ebene hinzu: Zustellen, in Spam verschieben oder ablehnen.
Die drei DMARC-Policy-Stufen legen fest, was mit nicht-authentifizierten E-Mails passiert. p=none bedeutet: nichts wird blockiert, du bekommst nur Reports. p=quarantine bedeutet: verdächtige E-Mails landen im Spam-Ordner. p=reject bedeutet: verdächtige E-Mails werden vollständig abgelehnt und kommen nie an.
Ja — und am besten beide. DMARC braucht mindestens einen der beiden Mechanismen (SPF oder DKIM) korrekt konfiguriert und auf eure Absenderdomain ausgerichtet.
Alignment bedeutet, dass die Domain im From-Header einer E-Mail mit der Domain übereinstimmt, die SPF oder DKIM authentifiziert haben. Nur wenn dieses Alignment stimmt, gilt eine E-Mail als DMARC-konform. Es gibt zwei Modi: relaxed und strict.
RUA steht für Reporting URI for Aggregate reports. Das ist die E-Mail-Adresse, an die Mailbox-Provider täglich ihre DMARC-Aggregate-Reports senden. Ohne eine RUA-Adresse bekommst du keine Reports.
Monitoring.
Wie aus XML-Rohdaten ein lesbares Dashboard wird – und was dabei sichtbar wird.
DMARC Monitoring bedeutet, dass DMARC-Reports automatisch empfangen, verarbeitet und visualisiert werden. Statt XML-Rohdaten manuell auszuwerten, siehst du in einem Dashboard, wer E-Mails in deinem Namen sendet – legitim oder missbräuchlich.
Ja. Das nicmanager Monitoring ist Multi-Domain-fähig und eignet sich sowohl für einzelne Domains als auch für komplexe Domain-Portfolios.
Nein. nicmanager stellt eine eigene RUA-Adresse bereit, die direkt in deinen DMARC-Record eingetragen wird. Reports laufen automatisch ein.
Taskforce.
Der Managed Service mit Score-80-Garantie: Umfang, Dauer und Abrechnung.
Die Taskforce ist ein Managed Service, bei dem das nicmanager-Team die vollständige DMARC-Implementierung übernimmt – von der Bestandsaufnahme über SPF- und DKIM-Konfiguration bis zum sicheren Wechsel auf p=reject. Mit Score-80-Garantie.
Typischerweise 3–4 Wochen. Abhängig von der Anzahl der Domains und der Komplexität der eingesetzten Drittanbieter-Dienste.
Der DomainSecurity Score misst den Reifegrad eurer E-Mail-Sicherheitskonfiguration auf einer Skala von 0 bis 100. Die Taskforce arbeitet, bis Score 80 oder höher erreicht ist. Wird dieses Ergebnis am Projektende nicht erreicht, erstatten wir das Honorar vollständig zurück.
DSGVO & Datenhaltung.
Wo die Daten liegen, welche Zertifizierungen bestehen und was der AVV regelt.
Alle Daten werden ausschließlich auf Servern in der EU gespeichert und verarbeitet. nicmanager betreibt EU-basiertes Hosting und ist vollständig DSGVO-konform.
Ja. nicmanager ist ISO 27001 und ISO 9001 zertifiziert. Zusätzlich ist nicmanager Partner der Allianz für Cyber-Sicherheit des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Ja. Für alle Kunden, die DMARC-Reports über nicmanager verarbeiten lassen, steht ein standardisierter AVV bereit.
Troubleshooting.
Wenn trotz DMARC etwas schiefgeht – und was die Reports dazu sagen.
Weil DMARC auf p=none steht und noch nichts blockiert – oder weil p=quarantine oder p=reject gesetzt ist, aber nicht alle Empfänger DMARC durchsetzen. Außerdem schützt DMARC nur die eigene Domain im From-Header – nicht Look-alike-Domains oder Display-Name-Spoofing.
Das deutet auf ein SPF- oder DKIM-Alignment-Problem hin. Ein sendender Dienst – häufig ein Newsletter-Tool oder CRM – ist nicht korrekt konfiguriert und besteht den DMARC-Check nicht.
Häufige Ursachen: fehlendes v=DMARC1 am Anfang, falsche Syntax bei der RUA-Adresse, fehlende Semikolons zwischen den Tags, oder der Record steht nicht an der richtigen Stelle im DNS.
SPF erlaubt maximal 10 DNS-Lookups pro Prüfung. Wer viele Drittanbieter-Dienste eingebunden hat, überschreitet dieses Limit schnell – und SPF schlägt fehl. Das nennt sich SPF Permerror.
Das kann zwei Ursachen haben. Erstens: ein Drittanbieter-Dienst, der im Namen eurer Domain sendet und den ihr nicht explizit eingerichtet habt. Zweitens: ein Spoofing-Versuch. Das Monitoring zeigt für jeden Absender Volumen, IP-Adresse und SPF/DKIM-Ergebnis.
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